• 0

Behzat Ç. / Bir Ankara Polisiyesi – Son Jenerik

Behzat Ç. / Bir Ankara Polisiyesi – Son Jenerik from ya da film production on Vimeo.

Ya Da Film produced a cute Animation movie about the Turkish success serial Behzat Ç.

The plot of the original serial is playing in Ankara. The screenwriters managed to create some very pure characters. They set up a crime utopia with an alcoholic anti Hero, who has lost everything, but is still trying to practice his own understanding of justice.

Erdal Beşikçioğlu is outstanding as Behzat and also the rest of the cast, some of them rather unknown before, are very successfull in their roles.

Behzat Ç. got the highest money fine ever given in Turkey in June 2012. The production company has to pay about 130.000 Euro for the bad influence of the serial on youngsters approach to alcohol.

The Animation movie underlines the contents of the serial with it’s plenty references to the Western culture of Turkish politics. Very fine work!

Peter Greenaway: “Nine Classic Paintings Revisited”

“Nine Classic Paintings Revisited” is the second of two lectures presented by filmmaker Peter Greenaway as the 2010-2011 Avenali Chair in the Humanities at the Townsend Center for the Humanities, UC Berkeley. Greenaway talks about a series of video installations he calls Nine Classic Paintings Revisited, in which he applied his often controversial vision to The Last Supper, The Wedding at Cana and other famous artworks.90 minutes.

Best known for such films as The Draughtsman’s Contract (1982), The Cook, the Thief, his Wife & her Lover (1989), The Pillow Book (1996), The Tulse Luper Suitcases (2003-2004), and Nightwatching (2007), Greenaway has worked more recently on numerous exhibitions and installations in Europe, from Venice’s Palazzo Fortuny and Barcelona’s Joan Miró Gallery to Rotterdam’s Boymans van Beuningen Gallery and Paris’ Louvre.

Topkapı

Den Topkapı-Palast kannte ich bereits aus Köln-Bilderstöckchen. Es handelt sich dabei um einen gleichnamigen Döner-Imbiß unterhalb der beiden Hochhäuser, bzw. eine Pizzeria, die ich nie betreten habe, weil mir hinter den verglasten Scheiben eine Spur zuviel hüzün, die türkische Tristesse, lauerte. Als ich wenige Tage vor meiner Abreise nach Istanbul an den Hochhäusern von Bilderstöckchen vorüberradelte, erinnerte mich das Namensschild des Grill-Restaurants an den wunderbaren Spielfilm Topkapi mit Melina Mercouri, Maximilian Schell und Peter Ustinov, den ich, kaum in Istanbul angelangt, im Netz anschaute. So kam es, daß ich den originalen Topkapı-Palast mittels eines raffinierten Zeitsprungs zuerst im Jahre 1964 sah.

Der Film beginnt mit einer psychedelisierten Jahrmarktszene, sowie einer Führung durch das Serail. In beiden Auftaktszenen stellt Melina Mercouri sich als Diebin vor, die den berühmten (oder erst durch den Film richtig berühmt gewordenen) smaragdbesetzten Dolch aus der Palast-Schatzkammer zu stehlen beabsichtigt. In einer Reihe schnell geschnittener Bilder folgt ein Istanbul-Mosaik, das mich in diegleiche Stimmung wie „Zorn des Meeres“ von Yaşar Kemal versetzte: überladene Lastenträger auf der alten Galatabrücke, Holzhäuser und pittoreske verbrechentriefende Bosporusecken in träumerisch verschwommenem Technicolor – klassische Mosaiksteine, parfümiert mit aufregenden Abenteuerdüften, Mosaiksteine, die im heutigen Stadtzentrum rar geworden sind und die mir bereits zu Beginn meines Aufenthalts zu einer wehmütigen Erinnerung verhalfen, einem herzhaften Trugbild, einem Vorab-Abziehbildchen, das ich hinterher in meinen Setzkasten mit den besterhaltenen Klischees aus aller Welt aufnahm.

Regisseur Jules Dassin zitiert in Topkapi fortab sein Meisterwerk Rififi, Peter Ustinov glänzt in der Rolle des schmierigen Schmocks, Melina Mercouri gibt die gierende Sexbombe mit rollenden Lippen und rauher Lache, Maximilian Schell („das muß doch irgendwie gehen“) das Schweizer Pfadfinder-Gentleman-Genie, der Plot entwickelt sich getragen, aber voller Wortwitz, einmal fällt auf Deutsch das mir bis dato unbekannte Schimpfwort „Scheißkopf“. Während eines großen Öl-Ringkampf-Fests macht sich die Diebestruppe auf den Weg zum Palast, um in gewitzter (und später in Mission Impossible adaptierter) Manier besagten Smaragddolch zu stehlen. Als ich einige Wochen später den Topkapı-Palast besuchte, mußte ich ständig auf die Dachkonstruktion schauen, in der Hoffnung, dort heutige Outlaws bei Kletteraktionen zu erblicken und der Schauspieler Ünal Silver erzählte mir, daß er als Junge bei Topkapi als Statist mitspielen durfte, weil er in Drehort-Nähe aufgewachsen war: „Ich bin da in irgendeiner Szene zu sehen, wie ich aus dem Bild laufe.“

Am Filmende verrät eine verirrte Palmtaube die Diebe, eine Pointe ganz nach meinem Geschmack, wo ich den Vögeln in Istanbul doch so ziemlich alles zutraue, weil meiner sturen Ansicht nach sie (und nicht Bürgermeister Kadir Topbaş) die Stadt regieren. Und gehört ihnen nicht längst alles, wonach die Menschen streben? So prüfte ich in Istanbul, das darf man keinem Vogel erzählen, Dutzende Aussichtspunkte und befand sie für gut. Die edelsten aller schönen Aussichten bietet zweifellos der Topkapı-Palast. Das Marmarameer und den Bosporus zu Füßen, den Seerosenteich und Prinzleins Bolzplätze, ließ ich unter der Goldkuppel des Fastenbrechen-Pavillons meine Gedanken zu sultanischen sich aufblähen: ungeheurer Besitztum, der unter Hauen und Stechen verteidigt und ausgeweitet werden muß, Angst und Allmacht, Kindermord und lyrische Mondnächte. Der Gedankenturban wurde mir schnell zu drückend und so lustwandelte ich davon und zerstreute mich, dieweil Gewitter übers Meer eilten, in den Palasthöfen.

Faszinierend fand ich neben der unübertrefflichen Lage des Serails seine kalligrafischen Kachelarbeiten, denen auch ohne Kenntnis der arabischen Schriftzeichen Bedeutungen zu entnehmen waren: verschlungene Sounds von einiger Göttlichkeit, gedrechselte Pegelschläge menschlicher Verzückung. Nie zuvor habe ich schönere Schriftkunstarbeiten gesehen. Im Beschneideraum ereilte mich die perverse Vorstellung eines riesigen Haufens Vorhäute. (Nach den endlosen Zeremonien würden sie in Schubkarren geschippt und zu geheimen Zwecken an schwierige Orte verbracht.) Im höchst geschmackvollen Bibliothekspavillon lungern langgestreckte Diwane und leergeräumte Regale („das paßt jetzt alles auf einen USB-Stick“) – was muß das für ein Lesen gewesen sein!

Die Kleinodien des osmanischen Nationalschatzes sind in abgedunkelten Vitrinen inszeniert, an denen die Besucher vorüberdefilieren müssen. Natürlich, den Dolch muß ich nun, wo ich den Film schon kenne, im Original sehen, und bitteschön auch den Löffelmacher-Diamanten, der einst auf einem Istanbuler Müllhaufen gefunden worden sein soll. Beide Exponate blinken kräftig! Bald stellt sich vor lauter Juwelen, Schmuck und Zierrat Übersättigung ein, zuviel Reichtum vertrage ich einfach nicht und betrachte stattdessen lieber die Menschen wie sie die effektvoll ausgeleuchteten Vitrinen betrachten, während ihr Strom mich hinfortzieht. Plötzlich stehe ich vor einem Schaukasten, in dem eine Art bronzelegierter Stock oder Ast zu sehen ist. Der Stab Mose lautet die Beschriftung. Kein Wort mehr, keines weniger. Ich bin baff. Mit diesem Werkzeug hätte ich an dieser Stelle nicht gerechnet. Könnte ich nur auf den Wunderknüppel zugreifen, würde ich umgehend die Menschenmassen teilen, um dem Palast schnellstmöglich zu entkommen. Doch er steckt hinter Panzerglas. Also tipple ich weiter im Gänsemarsch Richtung Ausgang. Und wenn mich nicht alles täuscht, habe ich im Vorübertippeln sogar noch ein paar Bartstoppeln des Profeten gesehen.

Mermaid sounds from Rio de Janeiro

Plastic sound for mermaids from Yollarda on Vimeo.


Plastic Sound For Mermaids

The ocean was dreaming of a mermaid

With a comb of pearl combing her hair

Singing of immortal love

A big, blue fish

Sat on the shore

Chanting a lore

About the endurance

Of plastic bottles

In the deep blue of the sea

And in the white sand of the dunes

Motives in the Video:;

Created from discarded plastic bottles, these giant fish make a powerful environmental

statement as they emerge from the sands of Botafogo beach in Rio de Janeiro, Brazil.

This year, the city of Rio is hosting the UN Conference on Sustainable Development, also

called Rio+20, and these giant fish were created to mark the occasion. Hundreds of
plastic bottles sparkle in the sun and, at night, the sculptures are illuminated with

colorful blue and red LED lights that twinkle against the backdrop of the beach as a
monumental reminder to recycle.

The three fish represent the importance of recycling and the risks that plastic bottles

have on our natural environment, specifically on animals that live in the sea.

According to the event website, between 60 and 80 percent of debris in the sea is from

plastic products. The sculpture encourages people to rethink how they approach recycling

and to protect our natural resources.

mymodernmet.com/profiles/blogs/giant-fish-sculpture-un-conference-on-sustainable-development

Centerbeam at the 6. documenta in Kassel

Centerbeam (1977/1978), 6. documenta Kassel from Yollarda on Vimeo.

In 1977, the “exuberant, friendly inferno” Centerbeam captivated hundreds of thousands of visitors at the documenta 6 exhibition in Kassel, Germany, and at its subsequent installation on the National Mall in Washington, DC. Artists from the Center for Advanced Visual Studies (CAVS), led by its Director Otto Piene, worked with MIT scientists and engineers to develop this piece. Centerbeam exemplified the collaborative spirit and democratic working process of CAVS, which was founded in 1967. “Pipelines of elements and energies,” Centerbeam was a massive, temporary installation of kinetic, performing and participatory sculpture. It incorporated technologies pioneered by CAVS fellows as artistic media: laser projections, holograms, steam screens, neon, video, inflatable sculptures helium-lifted into the sky and other works, projected from the spine of a 144 foot long water prism. The rational, processional form of Centerbeam by day and its indeterminate volumes of laser-illuminated steam, floral and stellar images by night, embodied CAVS’ symbiosis of the arts, sciences and engineering.

You can see the Video until the 29th of July 2012 at the exhibition “The Future Archive”, Neuer Berliner Kunstverein, Chausseestrasse 128, Berlin

Sankt Oberholz-Berlin-Venue of the digital Bohéme

St. Oberholz in Berlin from Yollarda on Vimeo.

Franz Bieberkopf was here
Drank his beer
Go to the ladiesrooms in St. Oberholz
Refresh your lipstick

Listening to Hans Paetsch
Reading Hui Buh
The story of Balduin, the knight
Transformed to the ghost of a castle

Once upon a time in the 1970th
When we were watching Hitparade
And listening to the Radio
Of the British Military Forces in Germany

The Aischinger brothers August and Carl opened the first public venues for drinking beer in Berlin 1892. The building at Rosenthaler Platz was the ninth place, built in 1898, where you could have snacks and a beer for 10 Pfennig (5 Cent). Alfred Döblin describes the place in his novel “Berlin Alexanderplatz”. Aischinger lost their good name with taking over the “”Haus Vaterland” from the jewish Kempinski Family. In 1947 when the building was in the Sowjet ruled sector it got part of the state owned gastronomy HO. After the reunification 1989 Burger King owned the beautiful building, later it got a table dance bar. In 2005 Ansgar Oberholz opened a venue for the digital Bohéme. Young Creatives from Germany and from all over the world come to live and work here and around Rosenthaler Platz.

Sense of Time

Sense of Time is the first interactive module of the Cultural Internet Platform InEnArt.

Contact us

  • InEnArt
    Molla Çelebi Çesme Çikmazi 1/3
    34427 Istanbul/Turkey
  • + 90 - 212 - 292 41 34