Archive for May, 2012

Interior Design as a Contemporary Art Medium

What is the connection between art and design and personal set up of the environment.

26.05. – 07/15/2012
Rezan Has Müzesi, Kadir Has Cad., Cibali, Istanbul
Opening times: daily from 09:00-18:00 clock

Organized by the Goethe Institute Istanbul in cooperation with IFA

‘SET’ by Andree Korpys/Markus Löffler. The image shows a part-reconstruction of a conspirative flat of the Rote Armee Fraktion (RAF, Red Army Faction), based on photographs by the Bundeskriminalamt (BKA, Federal Office of Criminal Investigation), it is part of the  exhibition “Come-in. Interior Design as a Contemporary Art Medium in Germany” taking place at Kadir Has University.

The exhibition “Come-in. Interior Design as a Contemporary Art Medium in Germany” investigates the connection between fine art and applied design in twenty-five artistic positions by means of individual objects, sculptures, installations, videos and – in the exhibition catalogue – inserts.
At first glance, the mobilia, objects and interiors appear to possess an “obvious” identity as “furniture”, “luminaries” or “interiors”. At second glance, however, they are too uncomfortable, colourful and eccentric, all too clearly geared to our perception or a situational communicative event. They represent ideas, projects, scenic reinterpretations of situations conditioned by certain furnishing and architectural elements. The interior spaces chosen by many of the contributing artists form links between aspects of contemporary history and their own biography and critical aesthetics.

Every institution that takes part in this touring exhibition is invited to choose and exhibit additional works from its own country for the duration of the show there. These should represent one artistic position dealing with the theme of the exhibition.

The image shows a part-reconstruction of a conspirative flat of the Rote Armee Fraktion (RAF, Red Army Faction), based on photographs by the Bundeskriminalamt (BKA, Federal Office of Criminal Investigation)

Godzilla und das Museum der Unschuld

Der Tag Ende April 2012, an dem Orhan Pamuk sein „Museum der Unschuld“ (Masumiyet Müzesi) der internationalen Presse vorstellte, war wundersamerweise zugleich der Tag, an dem ich plötzlich und völlig unvermittelt Türkisch verstand. Zum ersten Mal bemerkte ich diese neue Errungenschaft auf dem Weg nach Cihangir, als ich aus einem ärmlichen Hauseingang eine schwache Frauenstimme auf die Straße dringen hörte: sie hätte da eine Bitte, sie sei nun 90 Jahre alt und könne sich kaum mehr bücken, rauche aber so gerne, und nun sei ihr das Feuerzeug entglitten, ob ich ihr nicht…? Die Frau hatte nur noch zwei Zähne im Mund und strahlte eine staubflusige Herzenswärme aus. Als sie ihr Feuerzeug wieder in Händen hielt, dimmten Glücksschimmer über ihr gegerbtes Gesicht.

Zur Pressekonferenz war ich nicht geladen, hatte aber einen Tip erhalten. Also verkleidete ich mich als Journalist, schmuggelte mich ein und tat so, als ob ich dazugehörte. Orhan Pamuk saß hinter einem mit Mikrofonen beladenen Holztisch etwa hundert enggedrängten Journalisten (oder als Journalisten Verkleideten) gegenüber. Er trug einen elegant-legeren Anzug, in dem er wie ein Nobelpreisträger steckte, und sprach auf Englisch über die Entstehensgeschichte seines Museums. Meinetwegen hätte er auch auf Türkisch referieren können, da ich die Sprache seit etwa 20 Minuten blendend verstand. Pamuk erzählte, daß das „Museum der Unschuld“, das seinen gleichnamigen Roman nun sozusagen begehbar macht, von Anfang an parallel zum Roman geplant war, aber auch völlig ohne das Buch funktionieren solle, als einziges Museum des Istanbuler Alltags, als Zeit-Raum-Konverter, als Katalysator für Erinnerungen wie sie mit dem Leben in Cihangir in den vergangenen Jahrzehnten verbunden seien oder durch den Museumsbesuch entstehen könnten.

Pamuk sprach klar, in freier Rede, souverän und mit Gewicht. Ähnlich wie in seiner Biografie „Istanbul“ (dem einzigen Buch, das ich bisher von ihm gelesen habe) drückte er sich auch mündlich völlig präzise, vielleicht schon zu präzise, jedenfalls mit dem Hang, sein Sujet einen Tick zu überlängen aus. Nach einer Dreiviertelstunde bemerkte er, daß er nun genug erklärt habe und eröffnete die Fragerunde. Was Journalisten doch bisweilen für Fragen stellen, nachdem sie soeben einer umfassenden Erklärung gelauscht haben!* Pamuk antwortete geduldig, nannte einige nicht sonderlich kluge Fragen „allgemein beliebteste Fragen“, alberte ein wenig herum, indem er seine Stimme comicartig verstellte oder antwortete mit leiser Ironie, als er auf eine „beliebte“ Frage erklärte, im Roman käme ein roter Apfel vor, der im Museum zu sehende Apfel sei jedoch, obgleich ebenfalls rot, nicht derselbe Apfel aus dem Roman. Der Schriftsteller äußerte ein paar gescheite Gemeinplätze, die auf keinerlei Widerstand stießen, hatte die Journalisten rhetorisch völlig in der Tasche und bestimmte den Zeitplan. Ein Nobelpreisträgerauftritt wie aus dem Bilderbuch.

Weiter gings in die Museumsräume. So neu im „Museum der Unschuld“ einen Tag vor der Publikumseröffnung alles war, wirkten doch die meisten Exponate und ihre Präsentation ausgesprochen nostalgisch. Pamuk hatte erwähnt, daß er insbesondere die kleinen Museen liebe. Mir geht es ähnlich. An solchen kleinen Museen hat er sich orientiert und ein liebenswertes, schlau konzipiertes Gerümpelkammer-Schmuckstückchen von edel gearbeiteter Schlichtheit auf den Weg gebracht, über dessen Wert ich mir jedoch unschlüssig bin. Letztlich läßt sich das Geschaute der Romanlektüre doch nicht recht entkoppeln, denn der Roman schwingt bei der Betrachtung immer mit – gerade auch für denjenigen, der ihn nicht gelesen hat. Vielleicht ist ein gutes Buch bereits Museum genug. Wie weit trägt die einer bestimmten Zeitspanne zugehörige Nostalgie? Wohl exakt so weit, als diese Zeit etwas wirklich Besonderes vorstellt, das sich gegen bereits vorhandene oder neue, nachwachsende Nostalgieschichten zu behaupten vermag. Eine solche Besonderheit konnte ich, so anrührend ich den vorgefundenen vitrinierten Alltag teilweise fand, zwischen all dem Pressevertretergehüpfe des Präsentationstages im Zusammenspiel der Exponate nicht ausmachen.

Nach dem Besuch von Pamuks weinrotem Museum in der hübschen Çukurcuma Cd. traf ich auf Godzilla. Er grüßte freundlich und erzählte mir lausbübisch lachend, wie er in der Gasse als Monster die kleinen Kinder erschrecke, die dann schreiend vor ihm davonliefen. Dazu stampfte er vor dem “Museum der Unschuld” herum und ruderte wild mit den Armen. Godzilla war eines dieser Freundchen, welche gerne mit Ausländern reden, ein sympathischer Rentner in diesem Fall, mit einer Godzilla-Schirmkappe. Ein paar Grundschüler kamen die Straße runter und frotzelten den Mann. Die Straße, meinte Godzilla, sei wegen des Museums komplett neu gemacht worden. Nun wurde sie von einem schweren schwarzen Mercedes mit wichtigem Kennzeichen blockiert. Ich schaute mir die Straße genauer an. Einiges an idyllischem Verfall, Pamuks Museum war so weinrot gestrichen in der hellen, grauen Umgebung ein sehr auffälliger Farbfleck. Wie wäre es, ging mir durch den Kopf, um die Gegend noch weiter aufzupeppen, direkt gegenüber das „Museum der Schuld“ einzurichten? Giftgrün müßte es angemalt, besser: angesprayt werden; das Buch dazu ließe sich später schreiben – und als Eingangsexponat stünde schon mal fest: ein nuklear leuchtender Granny Smith.

* Und was sie alles filmen! Ein zwei Tage später war ich in der „Kulturzeit“ auf 3sat als Medienvertreter zu bestaunen.

Yön Radyo

Wenn ich auf meiner Terrasse in den von Mauern begrenzten Himmelsausschnitt und den Möwen nachschaue, die um den nächtlichen Galataturm kreuzen wie Insekten um eine Laterne, wobei die bisweilen aufkreischenden Vögel vom Stadtlicht orangehell beleuchtet werden, was sie kontrastreich gegen den tiefblauen Nachthimmel abhebt und sie ziemlich einzigartig macht – wo auf der Welt gäbe es sonst orangefarbene Möwen? – dann lausche ich gerne im Hintergrund den Klängen von Yön Radyo. Diesen (in meiner Wohnung über Antenne nur leicht verrauscht zu empfangenden) Sender mit seinem orientalisierten Waterloo Sunset-Jingle habe ich am Tag meiner winterlichen Ankunft entdeckt und seither keine Veranlassung gehabt, ihn zu wechseln.

Von der ersten Minute an fesselten mich die Arabeske-Popsongs, welche die meiste Zeit des Tages laufen: ein ewiges Gedudel aus tausendundeiner musikalischen Feinheit und einer schwebenden, oft traurigen Stimmung, die mir das Leben erträglicher gestalten hilft, weil ich bemerke, daß ich, gönnte ich meiner lyrischen Gastarbeitereinsamkeit ein ähnliches Pathos, wohl unverzüglich implodieren würde. Also versuche ich mich zu orientalischer Radiomusik an würdevollen Global Heimat-Punk-Versen mit temperierten Gefühlsspritzern. Gleichzeitig egalisiert der Sender das nervtötende Gegacker meiner jungen Nachbarin und ihrer amüsierwütigen Gäste, welches Abend für Abend in Intervallen meine Terrasse durch die Oberlichter bedrängt. Desweiteren hilft Yön Radyo beim Chinesisch lernen. Wer schon Türkisch kann, kann sein Spektrum mindestens aufs Küchenchinesische erweitern. Ich kann eigentlich kein Türkisch, aber da ich z.B. weiß, was Kreditkarte auf Türkisch heißt, vermag ich Kreditkarte nun auch auf Chinesisch zu sagen.

Vor dem Chinesisch-Crashkurs werden Kochrezepte gesendet, die sich kein Mensch merken kann. Zunächst werden grammgenau die benötigten Zutaten aufgezählt: die türkische Küche kennt Unmengen davon. Danach wird in mindestens 15 Schritten die Zubereitung erklärt. Wer sich bei Schritt 2 noch an sämtliche Zutaten erinnert… – ich würde nicht zögern, sein Erinnerungsvermögen genialisch zu nennen. Das ganze Rezept wird von einer Sprecherin in maximal einer Minute durchgenudelt. Besteht die türkische Radiohörerschaft zu erheblichen Teilen aus Gedächtniskünstlern, rasanten Schnellköchen und ausländischen Dichtern?

Zwischenrein laufen Reklame und Weltnachrichten. Ich lausche dem angenehmen Klang der türkischen Sprache und wünsche mir in einem Anfall nationaler Selbstzerfleischung, auch mein Geburtsdeutsch klänge im Grundton bereits ähnlich geschmeidig und weniger bellend. Während ich den Nachrichten ganz so wie zuhause in Deutschland zuhöre, bemerke ich, daß ich ihren Wortlaut nicht verstehe, allenfalls einzelne Partikeln auffange, daß dieses Nichtverstehen aber garnichts zu bedeuten hat, weil die Nachrichten des gesamten Erdenrunds sowieso fast immer nur dasselbe beinhalten – und für mich so gut wie niemals etwas von persönlichem Belang.

Dann folgt wieder, was ich liebe: Arabeske-Pop mit gedehnten, vibrierenden Silben, ein unaufhörliches Dozieren, daß (so vermute ich zumindest) von Liebe und Schmerz handelt, dem Druck des Lebens, den kleinen Siegen und Niederlagen, bevor das Spiel von vorne beginnt. Diese Musik hat es mir vom ersten Takt angetan; vermischt mit dem leiernden Ruf des Muezzins, der aus einigen von Allahs unergründlichen Himmelsrichtungen auf meine Terrasse weht, wird sie zur Fähre in eine zweite Wirklichkeit. Dann fühle ich mich plötzlich auf einem mit bunten Zuckerworten beworbenen Luftpolster, auf dem ich mich in traumähnliche Gegenden entferne. So drehe ich eine Runde über den Bosporus, umfliege die beleuchteten Türme der alten Janitscharen-Kaserne und zupfe im Vorbeigleiten den orangefarbenen Möwen neckisch an den Schwänzen. So kann ich ganze Abende verbringen. Dichter sind in bestimmten Stimmungslagen zu wenig mehr fähig, als sich sinnlos in den Untiefen des Abends zu verlieren. Wenn es gut läuft und sie wieder herausfinden, geben sie nachher der Welt in seltsamen Geschichten davon Rechenschaft.

Eines Nachts dachte ich, nachdem ich mehrere Gläser Whiskey getrunken hatte, ich hätte aus Versehen den Sender gewechselt. Ich habe das gleich überprüft. Der Senderbalken stand wie immer auf 96,6. Doch statt Arabeske-Pop lief auf Yön Radyo nun plötzlich mitteleuropäische Klassik – zu meinem allerbesten Erstaunen im übergangslosen Wechsel mit zombieesk geröcheltem Death Metal der grabestiefsten und teuflischsten Sorte. Die Türken, dachte ich da, und verfiel ansatzlos in whiskeysches Verallgemeinern, also, meine Herrn, die Türken: so wenig ich sie kenne, sind sie doch immer für eine Überraschung gut!

Fähre fahren!

Aus Gründen, die in mythische Bereiche der regionalen Verwaltungsgeschichte hinabgreifen, wird jeder Kölner Dichter (auch die Dichterinnen) im Laufe seines Lebens einmal für einige Monate nach Istanbul entsandt. Die Kölner Dichterschaft entwickelte fern der Heimat alsbald die Tradition eines praktischen, ortsspezifischen Hobbys, wofür sie in Lyrikzirkeln berühmt geworden ist und auch gelegentlich verspottet wird: das Fährefahren. Die Vorliebe für diese Beschäftigung wiederum, die auch zu meinen liebsten in Istanbul gehört, hat ganz realistische Gründe.

Zunächst einmal ist das Benutzen der Istanbuler Fähren sehr preisgünstig. Eine Fahrt kostet meist deutlich weniger als ein Kurzstreckenticket für eine beliebige deutsche Stadtbahn. Die Dauer der Fahrt auf einem der üblichen Rundkurse bestimmt der Passagier. Theoretisch könnte er nach Queren des Drehkreuzes den gesamten Tag an Bord verbringen und ein ums andere Mal zwischen Europa und Asien hin- und herpendeln oder das Goldene Horn entlangzockeln. Dann sind die Fähren sehr angenehme Verkehrsmittel. Sie bieten nicht nur dem dichtenden Passagier die Möglichkeit, sich selbst und seine Gedanken auszustrecken. Im Winter wird das Unterdeck geheizt und der Ausblick ist zu jeder Jahreszeit deutlich abwechslungsreicher als die nachbarliche Mauer seiner nicht ganz wasserdichten Istanbuler Kemenate.

Fährfahrten ermöglichen den Blick auf viele Sehenswürdigkeiten und einige seltsame Fänomene der Metropole. So habe ich erst beim Fährefahren bemerkt, daß der markante Galataturm im Stadtbild umso stärker anwächst, je weiter sich der Betrachter von ihm entfernt. Immer halte ich auf dem Wasser nach Delfinen Ausschau. Stattdessen bekomme ich Möwen, Kormorane und Schwalben zu Gesicht. Sie jagen über die Wasserhaut, die unablässig ihre Farben und Strukturen wechselt. So unrein diese Wasserhaut tatsächlich ist, so sehr vermag sie morgenländisch-türkis und -safirn zu blenden und zu glitzern oder in ein maischiges Grau wie von feuchtem Beton zu kippen, als stünde das endgültige Erstarren der Welt kurz bevor.

In den halbverspiegelten Scheiben der Fähren treffen sich auf der Strecke von Üsküdar nach Karaköy beide Uferseiten. Den Wohnhäusern auf den Hügeln von Cihangir werden jene von Üsküdar per transparenter Spiegelung überblendet; der Wellengang macht aus dem im Fährtempo sich entwickelnden Bild ein echtes „Häusermeer“: schwappend, erregend, lichttrunken, in den Farben der Fische und mit jähen Untiefen. Istanbuls stets mutierender architektonischer Organismus aus Verfall und Neubau, welchem der Verfall bereits vom Rohbau an spürbar innewohnt, bekommt auf den Scheiben der Fähren zusätzlich zu seiner zeitlich-realen auch eine räumlich-virtuelle Dimension: das Wabern der Stadt als visuelles Manifest.

In meinen nächtlichen Träumen geht das Geschwanke weiter, verkündet von einem knapp vorm Tilt stehenden Bewegungsmelder. Abermillionen Gestalten kriechen mühselig aus Abermillionen überlagert-zerfließenden Hausfenstern heraus „in ein anderes Blau“, um in den schwankenden Straßen, die sich um mein Gesichtsfeld winden, ihren Tätigkeiten als Handwerker, Händler, Bettler nachzugehen, melancholisch dreinzuschauen, Unverständliches in die Welt hinauszurufen, die Nichtigkeiten des Daseins zu loben und zu beklagen, und blutroten Granatapfelsaft zu nippen oder wie verlöschendes Neon schimmernden Anisschnaps in sich hineinzukippen, bis ihre Gesichter hinter hervortretenden Augen zu Glas werden und zerbrechen. Immer stehe ich außen vor. Ich spreche ihre Sprache nicht, kann nur begrenzt mit ihnen kommunizieren und das, was sie ausdrücken, hinnehmen. Ich glaube, ich sehe allmählich, obgleich mir diese Stimmung wenig liegt, genauso melancholisch aus wie sie.

Foto: Dose

Eigentlich sind die meisten Fährfahrten nicht sonderlich dramatisch. Solange der Kapitän sich nicht mit anderen Booten oder gar einem Oceanliner anlegt, verlaufen die Passagen sogar ausgesprochen entspannt. Kellner servieren Tee, frisch gepreßten Orangensaft und Salep, ein Heißgetränk, das aus zerstoßenen Knabenkrautwurzeln gebraut wird. Das Fährboot durchtuckert Istanbuls Aorta, deren Schlag nur als Rauschen vernehmbar ist, als Bootsmotor, Windzug und reifengedämpfter Aufprall am Anleger, einem Übergangsort, an dem die Gerüche des Wassers, der Menschen, von Abgasen, Katzenpisse und frischem Fisch sich mengen. Ich lasse mir den Wind um die Nase wehen und notiere, was mich befremdet. Auf einmal sehe ich doch die Delfine, auf die ich so lange gewartet habe. Yaşar Kemal schrieb ihnen in „Zorn des Meeres“ zu, daß ihr Anblick Glück brächte. Was immer dieses „Glück“ bedeuten soll, für einen Glücksmoment in meinem Leben darf nun auch ich die Delfine verantwortlich machen.

St. Elisabeth church: Spray for me!



St. Elisabeth church was built by Karl-Friedrich Schinkel (1781-1841) on behalf of the Prussian king Friedrich Wilhelm III. (1770-1840). During the Sevond WW the management of the church was dominated by people close to the Nazis. The building was heavily damaged during the bombing of Berlin 1945.

As a part of the Sophiengemeinde the church and the main building beside are hosting cultural events and include a Kindergarten nowadays. The 7th Berlin Biennale is using the church as a venue for its “Draftmen’s congress”. Artists are working there and coaching children exploring their talents as well.

http://artberlin-online.de/de/7-berlin-biennale-2012